Erste Dauerausstellung zum Thema Offshore Wind auf dem Traditionsschiff eröffnet

Rostock (25.04.2013): Offshore Infocenter Rostock (OIR) wurde gestern im Rahmen der Zukunftskonferenz „Wind & Maritim 2013“ offiziell eröffnet.

Offshore als Erlebnis zum Anfassen und Ausprobieren für die ganze Familie gibt es seit heute auf dem Traditionsschiff in Rostock-Schmarl. Dort wurde gestern Abend im Rahmen des Abendempfangs der Zukunftskonferenz „Wind & Maritim 2013“ die erste Dauerausstellung in Deutschland zum Thema Offshore Wind vorgestellt. Vor 180 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft eröffneten Roland Methling, Oberbürgermeister Hansestadt Rostock, Jörgen Thiele, Vorstand Stiftung Offshore-Windenergie, Thorsten Kohlisch, Leiter des Sekretariats des INTERREG IVA Programms Südliche Ostsee, Andree Iffländer, Vorsitzender, Wind Energy Network e. V. sowie Christian Weiß, Geschäftsführer, Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH, das Offshore Infocenter Rostock (OIR) offiziell. Unter dem Motto „Wind vom Meer für saubere Energie“ bietet die Ausstellung auf 200 qm Besuchern jeden Alters einen umfassenden Einblick in die Energiegewinnung auf hoher See.

Die Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. So erzeugt z. B. der 2011 in Betrieb genommene Offshore-Windpark Baltic 1 vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst 48,3 MW und versorgt hiermit etwa 50.000 Haushalte mit sauberem Strom. Aber wie funktioniert das eigentlich? Wie errichtet man die bis zu 140 Meter hohen Windräder mitten im Meer? Wie kommt der Strom nach Inbetriebnahme zum Endverbraucher? Was wird für die Schonung der Umwelt getan? Diese und viele andere Fragen werden in der Ausstellung auf dem Traditionsschiff beantwortet.

Mit verschiedenen Exponaten, multimedialen Darstellungen und audio-visuellen Vorführungen und Modellen von Offshore-Anlagen erklärt die Ausstellung abwechslungs-, aber auch lehrreich die Zukunftstechnologie der Windenergiegewinnung auf hoher See. Besucher haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich über die Berufsbilder im Offshore-Windenergie-Bereich zu informieren. Die Ausstellung bringt damit in ansprechender Weise den Besuchern die spannenden Entwicklungen und Herausforderungen dieser Technologie näher.

Die Öffnungszeiten für das Offshore Infocenter Rostock entsprechen denen des Traditionsschiffes: Dienstag bis Sonntag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Eine zusätzliche Eintrittsgebühr wird mit dem Besuch der Ausstellung nicht erhoben. Es gelten die Eintrittspreise für das Traditionsschiff.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, diese Ausstellung in Rostock zu ermöglichen, um das Thema Offshore Wind auf sehr anschauliche Weise einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Zukunft der Offshore-Windenergie in Deutschland hat erst begonnen und das Offshore Infocenter Rostock trägt auf diese Weise viel zur wachsenden Akzeptanz der Branchenentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern bei“, so Christian Weiß, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH.

Die Errichtung des Offshore Infocenters Rostock geht auf eine Initiative von Rostock Business zurück. Die Finanzierung erfolgte durch Mittel des europäischen Gemeinschaftsprojektes South Baltic OFF.E.R, Rostock Business, dem Wind Energy Network e. V. und Unternehmen der Branche. Der Wind Energy Network e.V. als Branchennetzwerk der Nordost-Region sowie die Stiftung Offshore-Windenergie haben als Partner die Errichtung der Ausstellung inhaltlich wesentlich unterstützt.

Fotos:
Feierliche Eröffnung Offshore Infocenter: v.l.n.r. Andree Iffländer, Vorsitzender, Wind Energy Network e. V., Roland Methling, Oberbürgermeister Hansestadt Rostock, Jörgen Thiele, Vorstand Stiftung Offshore-Windenergie, Thorsten Kohlisch, Leiter des Sekretariats des INTERREG IVA Programms Südliche Ostsee, sowie Christian Weiß, Geschäftsführer, Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH

Eröffnung Offshore Infocenter: Rostocks Oberbürgermeister anlässlich der Eröffnung

Rundgang durch Offshore Infocenter: Andree Iffländer, Vorsitzender, Wind Energy Network e. V. (ganz links) erläutert das Konzept der Ausstellung

Wind Energy Network e. V.
Mit derzeit 106 Mitgliedsunternehmen versteht sich der Verein als Plattform der gesamten Wertschöpfungskette der Windenergiebranche der Nordost-Region und setzt sich durch aktive Lobbyarbeit, Vernetzung der Unternehmen, Bündelung von Informationen und Know-how und Präsentation des Netzwerkes auf Messen für die Stärkung der ansässigen Unternehmen und für die Neuansiedlung von Windenergieunternehmen ein.

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