"Meeres-, Tiefsee-, Unterwassertechnologien - Hightech in London"

Das ROV ERNO2 wird für einen Test ausgesetzt (Foto Enitech Energietechnik- Elektronik GmbH)
Das ROV ERNO2 wird für einen Test ausgesetzt (Foto Enitech Energietechnik- Elektronik GmbH)

 

Schiffbau und Messtechnik, Seefahrt und Hafenwirtschaft, Aquakultur, Küstenschutz, Eis- und Polartechnik, Energietechnik mit Offshore-Windkraftanlagen, Unterwassertechnik und Tiefseetechnik, Offshore-Fördertechnik von Öl & Gas, Antriebstechnik - die Reedereien, Werften und Zulieferer sowie wissenschaftliche Institutionen bieten jede Menge maritime Technik und Forschung in der Hansestadt Rostock und darüber hinaus. Mecklenburg-Vorpommern und die Hansestadt Rostock sind Kompetenzzentrum der Meeresforschung und -technik. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben, werden Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen an einem von Rostock Business organisierten Gemeinschaftsstand vom 15. bis zum 17. März 2016 auf der internationalen Leitmesse Oceanology in London präsent sein.

Auf insgesamt 60 m² Gemeinschaftsfläche werden dem Fachpublikum aktuelle Trends, Produktentwicklungen sowie Servicelösungen aus der Meeresforschung und -technik vorgestellt. Ausgestellt werden u. a. autonome (AUV) und kabelgeführte (ROV) Unterwasserfahrzeuge für die Tiefsee, Energieboje, Komponenten wie Magnetometer und Mikrozahnringpumpen, ein Minimesscontainer sowie Softwarelösungen für die Unterwasserbildverarbeitung.

„Für uns wird die Oceanology eine Premiere sein“, sagt Dr. Regine Labrenz, Beauftragte für Technologietransfer am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). „Im Bereich der Meeresforschung ist es genauso wichtig, eigene Neuentwicklungen aus der Meeres-Messtechnik auf internationaler Bühne zu präsentieren, wie dies für Forschungsergebnissen bereits selbstverständlich ist“, erläutert die IOW-Expertin das Engagement des Instituts auf der OI 2016. Mit dem regional besetzten Gemeinschaftsstand wolle man außerdem demonstrieren, wie gut die Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen funktioniert und einen Wissens- und Technologietransfer ermöglicht, von dem alle Beteiligten profitieren, so Labrenz weiter. „Unser neu entwickelter Mini-Messcontainer, den wir hier auf der OI 2016 vorstellen, ist ein gutes Beispiel für so eine gelungene Kooperation. Zusammen mit einem mittelständischen Unternehmen aus der marinen Technologiebranche haben wir ein besonders flexibles System zur Non-stop-Analyse von Oberflächenwasser während einer Forschungsfahrt konzipiert. Die neuartige Anordnung der Komponenten erlaubt eine besonders kompakte Bauweise und durch standardisierte Anschlusssysteme ist das Gerät praktisch mit jedem Forschungsschiff kompatibel“, erklärt Labrenz das vom IOW vorgestellte neue Produkt.

„Für den internationalen Wachstumsmarkt „Meerestechnik“ entwickeln und bauen wir Einzelkomponenten sowie komplette Unterwasserfahrzeuge, die bis in 6.000 m Wassertiefe einsetzbar sind. Dabei verzichten wir konsequent auf die bisher üblichen Druckbehälter, die Geräte und Technik vor dem dort herrschenden immens hohen Umgebungsdruck schützen. Nach einem speziellen Verfahren vergießen wir mechanische, elektrische und elektronische Systeme mit inkompressiblen Elastomeren. Nach dem Vernetzen sind die Bauteile in diesen Silikonblöcken elastisch und wasserbeständig eingebettet und übertragen den Druck gleichmäßig auf alle innenliegenden Bauteile. Auf Basis dieser druckneutralen Technologie (DNS) bietet die ENITECH GmbH verschiedene elektrische Antriebs- und Energieversorgungssysteme sowie Steuerungen (SPS) oder Industrie-PC-Lösungen an. Auf der Oceanology International in London möchten wir Kunden für diese neue Technologie begeistern“, so Dr. Thiede von der ENITECH GmbH.

Folgende Partner und Projekte präsentieren sich am Gemeinschaftsstand:

  • Enitech Energietechnik- Elektronik GmbH (Bentwisch)
  • Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (Rostock)
  • Fraunhofer-IOSB (Ilmenau)
  • Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT (Sulzbach)
  • GEO Ingenieurservice Nord-Ost GmbH & Co. KG (Stäbelow)
  • HAB Hallen- und Anlagenbau GmbH (Wusterhusen)
  • HNP Mikrosysteme GmbH (Schwerin)
  • Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde IOW (Rostock)
  • Pinkau Interactive Entertainment GmbH (Rostock)
  • SENSYS Sensorik & Systemtechnologie GmbH (Bad Saarow)
  • WindEnergy Network e. V. (Rostock)
  • Gesellschaft für Wirtschafts- & Technologieförderung Rostock mbH (Rostock)

Oceanology International
Die Oceanology International findet alle zwei Jahre in London statt – vom 15. bis zum 17. März 2016 bereits zum 46. Mal. Die weltweit führende Fachmesse und Konferenz für Meeresforschung und -technik vereint 550 Aussteller aus 35 Nationen. Erwartet werden mehr als 8.000 internationale Fachbesucher aus Wirtschaft, Forschung, Militär und Politik. Weitere Informationen finden Sie hier.

« Zurück

Ihre Ansprechpartner für Ihr Vorhaben.