Rostock geht in die Tiefe

Citylightplakat Unterwassertechnologie

Rostock (30.03.2015):Ab 31. März bis zum 14. April werden zahlreiche Citylightplakate in der Hansestadt für Rostock als Standort der Spitzenforschung im Bereich der Unterwassertechnologie werben. Die Stadt profitiert von einem starken Forschungsnetzwerk und ihrer natürlichen Infrastruktur mit der Lage am Meer.

Ab Ende März können aufmerksame Rostocker auf 88 Citylightplakaten im gesamten Stadtgebiet Rostock als Forschungsstandort der maritimen Technologien entdecken. Die Wirtschaftsförderung Rostock Business macht mit einem Imagemotiv unter dem Motto „Rostock geht in die Tiefe“ auf diesen hochaktuellen Forschungsbereich aufmerksam. Die Betreuung und die Ansprache forschender Unternehmen ist ein wichtiger Teil der Arbeit von Rostock Business.

Starke Partner vor Ort, wie die Universität Rostock, das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, das Institut für Ostseeforschung IOW, das Subsea Monitoring Network e. V. sowie viele weitere Industrieunternehmen entwickeln Technologien, die von Rostock aus in den Weltmeere eingesetzt werden. Die Lage der Hansestadt an der Ostsee bietet mit kurzen Wegen und fehlenden Gezeiten ideale Bedingungen für die Entwicklung und Erprobung von Sonar-Systemen wie Sedimentecholoten, Seitensichtsonaren oder Unterwasserfahrzeugen wie z.B. ROV´s (Remotely Operated Vehicle) oder AUV´s (Autonomous Underwater Vehicle). „Bevor Unternehmen ihre Produkte in sehr tiefem Gewässer oder anderen extremen Bedingungen testen, sind die vielfältigen Testinfrastrukturen wie beispielsweise der Drucktank am Lehrstuhl für Meerestechnik der Universität Rostock, der bis 6.000 Meter Tiefe simulieren kann, oder das künstliche Riff der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei sehr sinnvoll.“, erläutert Christian Weiß, Geschäftsführer von Rostock Business. Nur dadurch sei es möglich, die Funktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Unterwassertechnologien zu überprüfen bzw. zu beweisen, bevor die Komponenten und Produkte in der Tiefsee oder im Meer eingesetzt werden.

Maritime Technologien sollen die Versorgung der Menschheit auch in Zukunft sichern:  Energie, Rohstoffe, Nahrungs- und Arzneistoffe können aus dem Meer bzw. vom Meeresboden gewonnen werden. Daher ist die Entwicklung und Verfügbarkeit neuer fortschrittlicher Schlüsseltechnologien in der Meerestechnik von entscheidender Bedeutung, um die Rohstoffversorgung nachhaltig und umweltgerecht zu leisten. Genau daran arbeiten die Unternehmen und Wissenschaftler aus der Hansestadt Rostock.  

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