Scandlines bei Frachttransporten im Ostseeraum weiter auf Wachstumskurs
Die deutsch-dänische Reederei Scandlines AG hat ihr Frachtgeschäft in den ersten vier Monaten dieses Jahres auf den Linien zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden sowie in die baltischen Staaten erneut deutlich um 16 Prozent gesteigert. Insgesamt transportierte die Reederei auf ihren 12 Linien 374.321 Lkw und Trailer, rund 50.000 mehr als im Vergleichszeitraum 2006, wie das Unternehmen anlässlich der Internationalen Fachmesse „transport logistic 2007“ in München mitteilte. Auf den aufkommensstärksten Routen, Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser, wurden insgesamt 17 Prozent mehr Einheiten transportiert. Auf den Deutschland- Schweden Linien Rostock-Trelleborg und Sassnitz-Trelleborg legte Scandlines sogar um 25,5 Prozent zu. Auch auf der Dänemark-Schweden Route Helsingør-Helsingborg konnte mit einer Steigerungsrate von 10 Prozent der positive Trend der letzten Jahre fortgesetzt werden. Der Boom auf den vier baltischen Routen von Scandlines hält ungebrochen an. Spitzenreiter ist die Verbindung Rostock-Ventspils, die bis Ende April 2007 61 Prozent (!) mehr Fracht transportierte. „In diesem Jahr erwarten wir einen weiteren Anstieg des Frachtvolumens auf unseren Verbindungen zwischen Westeuropa, Skandinavien sowie den baltischen Staaten“, sagt Uwe Bakosch, Vorstand der Scandlines AG. Der Bedarf an schnellen Verbindungen über die Ostsee wird in Zukunft weiter zunehmen.
Durch die anhaltende Konjunktur - insbesondere in Deutschland, Skandinavien und den neuen EU-Mitgliedstaaten - sowie die steigende Nachfrage nach kürzeren Ostsee-Querungen verlagern sich die Transportströme immer stärker nach Osten. „Unsere Stärke liegt darin, dass wir mit einem der dichtesten Routennetze der Ostsee und Taktverkehren höchster Frequenz sowie Verkehrsdrehscheiben (HUB) in Rostock und dem lettischen Hafen Ventspils auch zukünftig die wachsende Nachfrage der Transportwirtschaft nach Querverbindungen über die Ostsee abdecken werden“, so Uwe Bakosch weiter. Mit einem neuen Dienst zwischen Rostock und Hanko (Finnland) wird Scandlines von Oktober 2007 an der europäischen Transportindustrie ein weiteres Angebot zur Optimierung ihrer logistischen Prozessketten in einem wichtigen Nord-Süd- Verkehrskorridor auf der Ostsee anbieten. Durch die zunehmende Bündelung kombinierter Verkehre am Standort Rostock, dem deutschen HUB von Scandlines, ist diese Verbindung vor allem für Verkehre von und nach Süd- und Südosteuropa sowie den wichtigen deutschen Wirtschaftszentren von großem Interesse.
Die deutsch-dänische Scandlines AG betreibt derzeit 12 Linien (ab Oktober 2007 13 Linien) im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden sowie in die baltischen Staaten. 2006 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 547 Mio. Euro und erzielte einen Gewinn von 103 Mio. Euro nach Steuern, 47 Prozent mehr als 2005. Scandlines beschäftigt durchschnittlich rund 2.900 Mitarbeiter.
Quelle: Scandlines AG