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GRUSSWORT
Elchtest bestanden – IKEA Grundsteinlegung in Rostock
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
bei der Ausrichtung des G8-Gipfels in Heiligendamm haben wir der Welt gezeigt: Wir können etwas und haben etwas zu bieten. Wer ein Ereignis dieser Kategorie mit seinen logistischen und organisatorischen Herausforderungen schultern kann, der hat sich auch für Investoren international qualifiziert. Nun müssen wir den Schwung des Weltwirtschaftsgipfels nutzen. Die Wirtschaftsregion Rostock ist dafür gut gerüstet. Sie kann Stärken auf besonders attraktive Standortfaktoren bauen. Das ist mit der Ansiedlung von IKEA wieder bestätigt worden. Die Erfahrungen zeigen: Wo IKEA ist, da folgen andere. Die Rahmenbedingungen sind geschaffen. Die EU-Förderung für das Ziel-1-Gebiet kommt hinzu. Das wirkt sich auch bei den Zukunftstechnologien aus. So hat sich Mecklenburg-Vorpommern als Standort für die Luft- und Raumfahrtindustrie etablieren können. Wir zählen schon 30 Unternehmen mit 1.200 Beschäftigten im Land. Nun erhält Rostock mit dem Luft- und Raumfahrtzentrum der TLG in Warnemünde beste Bedingungen für die weitere Entwicklung dieser Branche. Das ist ein weiterer Ansporn voranzuschreiten: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Dr. Harald Ringstorff
Ministerpräsident,
Mecklenburg-Vorpommern

Nach nur drei Jahren intensiver Vorbereitung in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung unter Gesamtkoordination von Rostock Business hat IKEA mit dem Bau des Einrichtungshauses auf dem ehemaligen Messegelände Schutow begonnen. Die ersten Baufahrzeuge rollten an und bereiten derzeit im Baugebiet die Erschließungs- und Tiefbauarbeiten vor. Nachdem das Gelände jahrelang ungenutzt blieb, wird der Standort nun ein neues Gesicht erhalten und Schutow zu altem Glanz verhelfen. Am 24. Mai 2007 wurde im Beisein von Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff, Wirtschaftsminister Jürgen Seidel, Oberbürgermeister Roland Methling und dem Geschäftsführer der IKEA Verwaltungs GmbH, Udo Knappstein
der Grundstein für das neue IKEA-Einrichtungshaus gelegt. Mit der feierlichen Veranstaltung kommt Rostock der Eröffnung im Dezember 2007 einen weiteren Schritt näher und sorgt schon jetzt landesweit für Begeisterung. Oberbürgermeister Roland Methling sieht durch die Eröffnung einmal mehr die Vorreiterrolle der Hansestadt bestätigt:
„Rostock ist nicht nur das Wirtschaftszentrum des Landes, sondern vermittelt gleichzeitig auf charmante Weise das Lebensgefühl von Leben und Arbeiten am Wasser - beides lässt sich ideal mit der Philosophie von IKEA verbinden.“ Entsprechend umfangreich war das Engagement aller Beteiligten vor Ort. Insgesamt drei Jahre wurde die Ansiedlung intensiv von Rostock Business begleitet. „Die Hansestadt wollte IKEA von Anfang an und hat uns daran
auch in anspruchsvollen Ansiedlungsphasen nie zweifeln lassen. Bereits bei der Errichtung des neuen IKEA Service-Centers im Juni letzten Jahres waren wir von der schnellen und unbürokratischen Unterstützung beeindruckt - das war letztendlich auch ausschlaggeben für den heutigen gemeinsamen Erfolg.“
begründet Udo Knappstein die Standortentscheidung. Dass mit dem Einrichtungshaus gleichzeitig 200 neue attraktive Arbeitsplätze geschaffen werden, freut natürlich auch Wirtschaftsminister Jürgen Seidel ganz besonders: „Die Anstrengungen haben sich gelohnt - ich möchte mich daher bei allen Partnern und Rostock Business bedanken, die intensiv
daran gearbeitet haben, ein Vorzeigeunternehmen wie IKEA für das Land zu gewinnen. Rostock ist mit dem IKEA Service-Center bereits seit
einem Jahr die unverwechselbare Stimme des Unternehmens. Mit der Ansiedlung des Einrichtungshauses wird eine Initialzündung für die gesamte Region geschaffen - damit wird nun endlich umgesetzt, worauf hier viele Menschen seit Jahren gewartet haben.“
TLG-Luft- und Raumfahrtzentrum
In der exponierten Lage an der Stadtautobahn direkt am Ortseingang von Warnemünde wird die TLG IMMOBILIEN das „Warnemünder Centrum für Luft- und Raumfahrt“ entstehen lassen. Hauptmieter wird das Luft- und Raumfahrtunternehmen EADS RST sein. RST Rostock System-Technik ist seit 30 Jahren ein wichtiges Technologieunternehmen in Rostock. Mit ihren 135 Mitarbeitern realisiert RST Systeme, Subsysteme und Komponenten für den Einsatz in Flugzeugen, Flugzeugsimulation und Raumfahrtanwendungen, wie Trägerraketen, Satelliten und Forschungsausrüstungen. Auf Grund der guten Auftragsentwicklung und des damit verbundenen erhöhten Flächenbedarfs wird die RST aus dem Technologiezentrum Warnemünde in das Warnemünder Centrum für Luft- und Raumfahrt umziehen. Nach Rückbau des vorderen Traktes des früheren Studentenwohnheimes erfolgte seit November 2006 die Neubebauung mit einem siebengeschossigen modernen Bürocenter. Der hintere Trakt blieb erhalten und wird entsprechend um- und ausgebaut. Bis zum August 2007 entstehen so 5.800 m² modernste Büroflächen. Insgesamt investiert die TLG an diesem Standort fast 9 Mio. Euro.
Scandlines-Verkauf erfolgreich abgeschlossen
Ein Konsortium unter Führung von Allianz Capital Partners GmbH (ACP) in München und 3i in Frankfurt und Kopenhagen, dem die Deutsche Seereederei (DSR) Rostock als strategischer Partner angehört, wird die Aktien der Scandlines Gruppe übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde mit den bisherigen Eigentümern, der Deutschen Bahn AG und dem dänischen Ministerium für Transport und Energie, geschlossen. An dem neu gebildeten Konsortium sind ACP und 3i mit jeweils 40 Prozent und die DSR mit 20 Prozent beteiligt. Das Konsortium wird Scandlines als europäisches Fährschiffsunternehmen im Ostseeraum weiter stärken und ausbauen. Dazu hat man sich auf einen langfristigen Business Plan verständigt, der auf die qualifizierten und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Scandlines Gruppe setzt. Die neuen Eigentümer haben die gemeinsame Absicht, die Scandlines Gruppe an die Börse zu bringen. Käufer und Verkäufer sind der Überzeugung, dass mit der jetzt erzielten Einigung die Zukunft der Scandlines Gruppe an ihren Standorten langfristig am besten gesichert ist.

G8-Gipfel 2007 – Die Welt zu Gast in der Region Rostock
Unter dem Slogan „The PlaceTo Be“ -warb eine ganze Region anlässlich des G8-Gipfels für wirtschaftliche Kompetenz, Gastfreundschaft und eine einzigartige Lebensqualität an der Ostsee. Mit Erfolg: Denn schon jetzt bestätigen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus positive Effekte und ziehen eine erfolgreiche Bilanz. Laut Landesregierung und Landestourismusverband wurden die wirtschaftlichen Erwartungen mehr als erfüllt. Nach Angaben der Staatskanzlei konnte dieses Großereignis für MV eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von ca. 120 Millionen Euro erwirtschaften. Die Landesregierung bilanziert ein Investitionsvolumen von 47 Millionen Euro in die Infrastruktur, 80 Prozent davon allein in den Ausbau von Straßen rund um den Tagungsort. Selten zuvor stand die Region derart im Fokus des internationalen Medieninteresses, mehr als 5.000 Journalisten waren am Ort des Geschehens.
Rostock Business hat den G8-Gipfel genutzt, um auch einen Blick auf
insbesondere Standorte in Mecklenburg-Vorpommern wie Rostock oder Greifswald für Unternehmen? champions or winners in global competition?” im Veranstaltungszelt der deutschlandweiten Kampagne LAND DER IDEEN auf dem Gelände des internationalen Medienzentrums. Grundlage dieser Debatte bildete eine KPMG-Studie zum wirtschaftlichen Potenzial von osteuropäischen Städten. Diskussionsteilnehmer waren Andreas Dressler, Director der KPMG, Bernhard Torliene, Geschäftsführer der Nordex Energy GmbH sowie Michael Sturm, Geschäftsführer, Rostock Business. Mit der Austragung des G8-Gipfels in Heiligendamm scheint eines sicher, der Bekanntheitsgrad der Region Rostock hat um ein Vielfaches zugenommen. Dies gilt es bei der künftigen Vermarktung als Investitionsstandort und Urlaubsland zu nutzen.

Foto: REGIERUNG online / Kühler
nationale Wirtschaftsentwicklungen zu werfen. Wie attraktiv sind ostdeutsche Standorte 18 Jahre nach dem Mauerfall für Direktinvestitionen im Vergleich zu Osteuropa? Welche Chancen bieten Antworten darauf gab eine in Kooperation mit der Projektgruppe Landesmarketing MV initiierte Podiumsdiskussion zum Thema „East German Cities: Hidden
„Kluge Köpfe, die was bewegen“
Nan Ma, Laborleiterin, Institut für Regenerative Medizin und Stammzelltherapie IRMED e.V., Universität Rostock
Nan Ma arbeitet an der Universität Rostock in der kardiologischen Forschung. Das Institut für Regenerative Medizin und Stammzelltherapie an der Uni fand in der jungen Chinesin vor fünf Jahren die ideale Laborleiterin. Ma studierte Zahnheilkunde, wechselte noch in Peking in die Immunforschung, promovierte 2003 in Singapur als Molekularmedizinerin. Am IRMED arbeitet unter der Leitung von Prof. Dr. Gustav Steinhoff eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern aus den USA, aus Indien, China und mehreren osteuropäischen Ländern. Ihre Motivation ziehen die Forscherinnen und Forscher aus den Möglichkeiten der Heilung, die die Regenerative
Medizin verspricht. Herzmuskel, die durch Infarkte beschädigt sind, Rhythmusstörungen, hervorgerufen durch zerstörtes Reiz-Leitungs-Gewebe, Herzklappen, die ihren Dienst nicht mehr versehen: Bislang gab es für jede Störung des Herzens Therapien, die nur die Symptome beeinflussten, nicht die Defekte selbst behoben. Die Regenerative Medizin eröffnet dagegen einen Weg, der tatsächlich Heilung verspricht. Das Wissenschaftlerteam des IRMED e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Weg entschlossen zu beschreiten - und damit nicht zuletzt der Aufgabe der beteiligten Ärzte gerecht zu werden. Nämlich Krankheiten zu heilen und Defekte zu beseitigen.
Grundsteinlegung für neue DMR-Halle
Am 11. Mai 2007 wurde auf dem DMR-Kerngelände unter Anwesenheit vom Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung MV, Dr. Otto Ebnet sowie Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph feierlich der Grundstein für eine neue Produktionshalle gelegt. In der mit 13 Millionen Euro investierten Halle werden vor allem Großgetriebe für Industriemühlen produziert. Die Firma DMR Mechanische Werkstätten ist ein gefragter Zulieferbetrieb für das In- und Ausland. Der Löwenanteil des Geschäfts entfällt mit 60 Prozent auf die Herstellung von Getriebekomponenten wie Gehäuse, Planetenträger, Drehmomentstützen oder Hohlwellen, die bei Windkraftanlagen weltweit zum Einsatz kommen. Ersatzteile für Schiffsantriebe wie Zylinderlaufbuchsen, Zylinderdeckel, Zuganker oder Kraftstoffeinspritzleitungen nehmen den zweiten Rang ein. Die verbleibenden zehn Prozent entfallen auf rotationssymmetrische Komponenten für Gasturbinen. Der Jahresumsatz beträgt 12 Millionen Euro, der Exportanteil liegt dabei bei 30 Prozent. Zu den Kunden gehören deutsche Anlagenbauer sowie Getriebefertiger europa- und weltweit.
AIDA Cruises stellt neuen Cruise-Liner in Dienst
AIDAdiva, der erste von insgesamt vier AIDA Clubschiffneubauten des Rostocker Unternehmens AIDA Cruises, ist am 20. April 2007 mit einer aufwendigen Lichtshow im Hamburger Hafen getauft worden. Inszeniert wurde die Schiffstaufe von dem Starlichtarchitekten Gert Hof, der international für faszinierende Megaevents bekannt ist. Die aufwendig gestaltete Schiffstaufe, die rund um die Landungsbrücken stattfand, zog rund 350.000 Zuschauer in den Bann. Licht, Laserblitze und Leuchtfeuer, platziert an Land, auf Begleitschiffen und auf AIDAdiva selbst, haben die Geburt des ersten AIDA Schiffes einer neuen Generation zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher des Hamburger Hafens gemacht. AIDA Cruises bereitet sich mit den vier Schiffsneubauten, die jeweils im Jahr 2007, 2008, 2009 und 2010 ausgeliefert werden, auf ein erhebliches Wachstum vor. Mit vier Schiffen in voller Fahrt und einer Kapazität von insgesamt 5.400 Betten ist AIDA Cruises Marktführer für Seereisen in Deutschland. Mit dem Bau der neuen Schiffe, das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 1,3 Milliarden Euro, wird die Kapazität der AIDA Flotte bis zum Jahr 2010 mehr als verdoppelt.
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