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GRUSSWORT
Rostock zieht Großinvestoren an
109 Mio. EUR Investitionen aus Ansiedlungen 2004-2006
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
mit der traditionsreichen Universität sowie einer Reihe von außeruniversitären Forschungsinstituten verfügt der Standort Rostock über ein großes Wissenspotential. Dieses gilt es geschickt zu nutzen. Die Uni Rostock wird sich auf drei zukunftsrelevante Themen, die Profillinien, konzentrieren und die Ressourcen dazu bündeln.
Die Profillinie „Science and Technology of Life, Light and Matter“ widmet sich dem Dreieck Naturwissenschaften – Ingenieurwissenschaften – Medizin, bei dem unter anderem neue Materialien und deren Interaktion mit Licht eine Rolle spielen. Die Anwendung ist im Hightech-Bereich Biotechnologie angesiedelt. „Maritime Systems“ setzt sich insbesondere mit Küstensystemen auseinander, die sowohl land- als auch wasserseitig im Mittelpunkt des Interesses stehen. Mit Themen einer älter werdenden Gesellschaft beschäftigt  sich  die  dritte Profil-
linie „Aging Science and Humanities“. Dabei werden besondere Bezüge zum Thema Gesundheitswirtschaft hergestellt. Eine enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist wichtig, um die Forschung und Lehre noch praxisnäher zu gestalten und die regionale Wirtschaft an neuesten Erkenntnissen partizipieren zu lassen. Einen besonderen Gesprächsrahmen bieten dazu die Vorbereitungen der Bewerbung Rostocks zur Stadt der Wissenschaft 2009: nutzen wir diese Chance!

Prof. Dr. Thomas Strothotte
Rektor, Universität Rostock
Rostock erweist sich als der Wirtschaftsmotor für den Nordosten. Durch Firmenansiedlungen entstanden seit 2004 in der Hansestadt fast 5000 neue Arbeitsplätze. Namhafte Investoren wie AIDA Cruises oder der schwedische Möbelkonzern Ikea siedelten sich an. Ausschlaggebend dafür ist die stetige Verbesserung der Infrastruktur, zum Beispiel im Seehafen Rostock sowie durch die Autobahnen A 20 und A 19.



In bundesweiten Rankings lag Rostock 2004 mit einer Wirtschaftsleistung von 4,1 Milliarden Euro noch hinten, bis 2013 wird der Region aber ein Wachstum um 16 Prozent prognostiziert. Denn weitere Großvorhaben sind im Bau. Liebherr errichtet eine Halle für ein neues Bohr- und Fräswerk, das nochmals 100 Jobs bietet. Die Erndtebrücker Eisenwerke aus Nordrhein-Westfalen siedeln sich ebenfalls im Hafen an. Die Firma investiert 43 Millionen in ein
Werk, das Rohre für Windkraftanlagen sowie die Öl- und Gasindustrie fertigen soll.
Der Windenergieanlagenhersteller Nordex will weiter expandieren und die Investitionen in sein Werk in Rostock deutlich aufstocken. Bis zum Jahr 2009 sollen insgesamt 85 Millionen Euro in den Standort fließen. Ein weiteres Millionenprojekt ist zudem die Erschließung des ehemaligen Geländes der Neptun-Werft, wo sich einstige Schiffbauhallen in ein Einkaufszentrum verwandeln. Im März 2007 hat die IHK zu Rostock mit Unterstützung von Rostock Business 19 neu angesiedelte Unternehmen zur Entwicklung ihrer Investitionen und ihrer Mitarbeiterzahlen von 2004 bis 2006 repräsentativ befragt. Die Ergebnisse unterstreichen deutlich, dass das Neuansiedlungsgeschäft durch Rostock Business neben den direkten Ansiedlungseffekten wichtige Folgeeffekte gebracht hat. So entsteht einerseits durch den Beschäftigungsaufbau eine Kaufkrafterhöhung, andererseits haben die Investitionen in Bauten und Anlagen ebenfalls Nachzug und Zuliefereffekte zur Folge. Dadurch wird die Entwicklung zentraler regionalwirtschaftlicher Größen wie Wertschöpfung und

Beschäftigung positiv beeinflusst. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass sich in den Jahren 2004 bis 2006 aus den nachfragewirksam werdenden Lohn- und Gehaltssummen von 64 Mio. EUR sowie den 28 Mio. EUR Direkt- und 17 Mio. EUR Folgeinvestitionen ein Gesamtinvestitionsvolumen von 109 Mio. EUR ergibt. Rostock liegt im Trend.

(Download unter www.rostock.ihk24.de )

Fotos: Fotoagentur nordlicht
Stadt der vier Häfen
präsentiert sich auf dem Deutschen Logistikkongress
Vom 17. bis zum 19. Oktober 2007 präsentiert sich Rostock zum dritten Mal auf dem Deutschen Logistikkongress in Berlin vor nationalen und internationalen Logistikern. Partner des von Rostock Business organisierten Gemeinschaftsauftrittes sind die Hafen-Entwicklungsgesellschaft, Scandlines sowie die Region Rostock, vertreten durch den Regionalen Planungsverband Mittleres Mecklenburg und das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung. Die Hansestadt rückt als dynamischer Hafen- und Wirtschaftsstandort mehr und mehr in den Fokus von nationalen und internationalen Logistikern.
Rostock, als Wachstumskern im Nordosten, bietet den Unternehmen beste Bedingungen für den Aufbau von Transportketten und als Standort für Logistikzentren. Mit modernen Seehäfen, Flughafen und hervorragenden Hinterlandverbindungen ist Rostock ein echter multimodaler Verkehrsknoten.
Gern laden wir Sie zum Empfang des Ministers für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Herrn Dr. Otto Ebnet am Donnerstag, dem 18.10.2007, um 17:30 Uhr ein. Wir freuen uns über Ihren Besuch am Stand-Nr. P15 im InterContinental, Berlin.
Bühne für den Investitionsstandort Rostock
Mit dem positiven Rückenwind des G8-Gipfels präsentiert sich die Hansestadt auf Initiative von Rostock Business als zukunftsweisender Unternehmens- und Investmentstandort wiederholt auf der EXPO REAL in München.

Gemeinsam mit Unternehmen der Region werden auf 82qm aktuelle Immobilien-      und         Investment-
projekte und Ansiedlungs- möglichkeiten dargestellt. Erstmals unterstützen in diesem Jahr auch die Partnerregionen 
Mecklenburg - Schwerin, Mecklenburgische Seenplatte sowie das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung MV den Gemeinschaftsauftritt in München. Die 10. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien, findet vom 8. bis 10. Oktober 2007 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt.
Die Veranstaltung ist die Messe für Networking bei branchen- und länderübergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa über Russland, den Mittleren Osten bis zu den USA. Zur EXPO REAL 2006 kamen 1.638 Aussteller aus 40 Ländern und 21.112 Besucher aus 65 Ländern.

Werben um die besten Köpfe
Das Jobportal für die Region „Rostock Professionals“
Als        moderner       Dienstleistungs-
standort mit maritimen Rückrat bietet die Hansestadt zahlreichen internationalen Unternehmen ideale Bedingungen ihren Wachstumskurs erfolgreich fortzusetzen. Gleichzeitig sind damit hervorragende berufliche Perspektiven für Akademiker und Facharbeiter entstanden.
Diese qualifizierten Mitarbeiter gezielt für die Wachstumsregion zu gewinnen ist ein Ziel der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rostock Business. Bereits im letzten Jahr wurde daher gemeinsam mit lokalen Unternehmen und Partnern wie der Agentur für Arbeit, der IHK zu Rostock, der Universität Rostock sowie MV4You eine bundesweite Rekrutierungskampagne „Rostock Professionals“ ins Leben gerufen. Aufgrund des Erfolges im letzten Jahr mit allein über 1.000 Besuchern auf einer eigens organisierten Jobmesse im Herbst, werden qualifizierte Bewerber jetzt ganzjährig auf die attraktiven Entwicklungspotentiale aufmerksam gemacht.
Dabei stehen insbesondere Ingenieuren und Facharbeitern über das umfangreiche Jobportal
www.rostock-professionals.de
derzeit über 100 qualifizierte Stellenangebote der regionalen Firmen zur Verfügung.
Zusätzlich   können   sich   Partner-
unternehmen auf dem bundesweit beworbenen Portal umfassend darstellen, um ihre eigenen Marketingaktivitäten nachhaltig zu steigern. Parallel dazu werden begleitende PR-Maßnahmen wie Tage der offenen Tür, überregionale Anzeigen und städtische Citylights eingebunden, um über Hintergrund und teilnehmende Firmen zu informieren. Insgesamt offerieren derzeit Unternehmen wie z.B. Nordex, Ferchau, Aker oder Suzlon aus allen Branchenbereichen offene Positionen. Als Highlight findet am 03. November erneut eine Jobbörse statt, auf der die Unternehmen im direkten Kontakt mit den Bewerbern über ihre Mitarbeiterbedarfe und
-anforderungen informieren. Unternehmen aus der Region können sich jederzeit an dem Portal beteiligen.

Anfragen bitte an Herrn Fieber
Tel.: 0381/ 3771918 oder
fieber@rostock-business.de
„Kluge Köpfe, die was bewegen“
Stephan Thiemann und Tino Korth, Geschäftsführer, DrehPunkt GmbH
Eine Software für die Überwachung von Windenergie-
anlagen – das ist die Geschäftsidee, mit der Stephan Thiemann und Tino Korth sich im September 2003 selbständig gemacht haben. In den 4 Jahren Existenz konnten viele namhafte Kunden für das Produkt „ROTORsoft“ begeistert werden,
so dass mit der Software mittlerweile über 4.000 Windenergieanlagen überwacht werden. ROTORsoft versetzt die Eigentümer von Windenergie- und Solaranlagen in die Lage, mit nur einer Software
ihre Anlagen, unabhängig vom Hersteller, darzustellen, zu überwachen und am Ende des Monats zu sehen, wie viel Strom produziert wurde. Anfänglich mit 2 Mann gestartet, wuchs die DrehPunkt GmbH zu mittlerweile 9 Beschäftigten und neuerdings auch noch einem Azubi heran. Jetzt nehmen Stephan Thiemann und Tino Korth den Auslandsmarkt ins Visier… und die Zeichen dafür sehen sehr gut aus, denn der Bereich der erneuerbaren Energien brummt nicht nur in Deutschland!
EEW – Offshore-Kompetenz im Rostocker Seehafen
Die Erndtebrücker Eisenwerke aus dem Siegerland errichten derzeit ein Werk zur Herstellung von Großrohren im Seehafen Rostock. Der Baubeginn erfolgte Anfang Juni 2007 mit der Baustelleneinrichtung und dem Rammen der ersten Pfähle für die Fundamente der Produktionshalle. Die Fläche im Seehafen Rostock, die von der Hafen-Entwicklungsgesellschaft baureif gemacht wurde, beträgt in der ersten Ausbaustufe ca. 50.000 m². Die zu errichtende Produktionshalle besteht aus zwei Hallenschiffen und hat Gesamtmaße von 200 m x 80 m x 24 m. Hier werden Rohre mit Durchmessern von 1,5 m bis 7 m und einer Länge von max. 100 m bei Stückgewichten von bis zu 750 Tonnen gefertigt. Die Gesamtinvestition für das Großrohrwerk beträgt ca. 43 Mio. Euro. Der Produktionsbeginn ist ab Februar 2008 geplant. Zu diesem Zeitpunkt werden etwa 80 Mitarbeiter beschäftigt sein, perspektivisch rechnet das Unternehmen in den nächsten 12 Monaten mit 140-150 Beschäftigten. Mit der Ansiedlung der EEW entwickelt sich der Standort zunehmend zu einem Premiumstandort für Windkraft, der ins ganze Land MV ausstrahlt. Dies ist ein weiterer Meilenstein für Rostock auf dem Weg zum Offshore-Kompetenzzentrum, das durch Rostock Business koordiniert wird.
NORDEX
Der Windenergieanlagenhersteller Nordex will weiter expandieren und die Investitionen in sein Werk in Rostock deutlich aufstocken. Bis zum Jahr 2009 sollen insgesamt 85 Millionen Euro in den Standort fließen. Weitere Produktionsstätten hat das im Börsensegment TecDAX notierte Unternehmen in China. In den vergangenen beiden Jahren wuchs Nordex den Angaben zufolge durchschnittlich um rund 65 Prozent und damit doppelt so schnell wie der Markt. Jetzt wolle Nordex seinen Umsatz etwa alle zwei Jahre verdoppeln. 2006 wurden Erlöse von 514 Millionen Euro erwirtschaftet. Im laufenden Finanzjahr plant Nordex den Angaben zufolge ein Umsatzvolumen von mindestens 750 Millionen Euro. Insgesamt hat Nordex weltweit etwa 3000 Anlagen mit einer Kapazität von über 3000 Megawatt installiert. Weltweit ist das Unternehmen in 18 Ländern mit Büros und Tochtergesellschaften vertreten. Ende 2006 beschäftigte die Gruppe rund 1000 Mitarbeiter. Derzeit arbeiten an den beiden Standorten in der Hansestadt etwa 680 Mitarbeiter für die Unternehmensgruppe. Das sind 32% mehr als noch Ende 2005. Auch die Zahl der Auszubildenden hat Nordex erhöht. Damit stellt Nordex inzwischen fast 30 Lehrstellen am Standort Rostock bereit.
Impressum:
Herausgeber:
Gesellschaft für Wirtschafts-und Technologieförderung Rostock mbH
Schweriner Straße 10/11 · 18069 Rostock
Phone:+49 (0)381 37719-0 · Fax::+49 (0)381 37719-19
E-Mail:info@rostock-business.de · Internet: www.rostock-business.de
Verantwortlich für den Inhalt: Michael Sturm, Geschäftsführer
Ansprechpartner: Matthias Fromm
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