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www.rostock-business.de • info@rostock-business.de • Business-Hotline:(0381) 377 19- 0 • Erscheinungsweise: vierteljährlich |
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GRUSSWORT |
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
dass Wissenschaft Arbeitsplätze schafft, ist keine neue Erkenntnis. Erstaunlicherweise muss man auf diesen Zusammenhang immer wieder neu hinweisen – besonders wenn es um die Bereitstellung der für Bildung und Wissenschaft notwendigen Haushaltsmittel geht. Diese Ausgabe der ROSTOCK BUSINESS NEWS verweist auf die Konnexität von Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung in besonders anschaulicher Weise. Ein aktuelles Beispiel für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft ist die Kooperation zwischen der Universität Rostock und WILO AG. Ein renommierter Produzent von Pumpensystemen gibt Forschungsaufträge an die Universität Rostock. Wissenschaftlich angeleitete Studierende erarbeiten Lösungen. Als Absolventen verschaffen sie sich mit diesen Lösungen ihre eigenen Arbeitsplätze und neue dazu – entweder bei der Firma, zu der sie im Rahmen des Forschungsauftrags bereits Verbindungen geknüpft haben, oder durch selbstständiges Unternehmertum. Auch hinter der Ansiedlung der SYSGO AG und der Logistik-Initiative MV steht die Wissenschaft mit Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Konzepten. Bildung und Wissenschaft schaffen wettbewerbsfähige Arbeitsplätze, Prosperität und Zukunftsfähigkeit. Die Zukunft unserer Gesellschaft wäre sicherer, wenn man diesen Zusammenhang nicht dauernd erneut ins Bewusstsein rufen müsste.
 Henry Tesch Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
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TOP-THEMA |
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„Wissen schafft Wirtschaft“
Austausch zwischen Pumpenforschung und -wirtschaft soll Wissenstransfer beschleunigen |
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Die Universität Rostock und der renommierte Pumpenhersteller WILO AG aus Dortmund werden zukünftig in Fragen der Pumpenforschung eng zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperation vereinbarten die Uni Rostock in Vertretung von Prof. Alfred Leder, Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik, Prof. Djamshid Tavangarian, Dekan der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik und Prof. Frank-Hendrik Wurm, Leiter Forschung und Entwicklung der WILO AG am Rande der Rostock Business Veranstaltung „Business meets Hanse Sail“. Die Universität Rostock konnte sich damit gegenüber anderen Uni-Standorten durchsetzen. Die Kooperationspartner planen, technologisch herausfordernde und innovative Projekte gemeinsam umzusetzen. Die Zusammenarbeit mit der WILO AG bietet den Ingenieurstudierenden der Uni Rostock handfeste Vorteile: Das Unternehmen ermöglicht es, an Forschungsprojekten in verschiedenen Technologiefeldern zu arbeiten und bietet Themen sowie die Betreuung von Diplomarbeiten an. Desweiteren vermitteln Referenten der WILO AG Erfahrungen aus der praktischen Arbeit in Vorlesungen am Lehrstuhl bei konkreten Projekten und erhöhen so den Praxisbezug des Studiums. Durch die Kooperation mit der WILO AG bekommt die Universität somit eine unmittelbare Rückmeldung, welche Trends insbesondere auf dem Gebiet der Strömungsmaschinen und Antriebe in der Wirtschaft bereits relevant und umsetzbar sind. Die WILO Ingenieure helfen dabei mit ihrer Erfahrung, innovative Lösungen für die Branche zu entwickeln. Zweck dieser Kooperation ist es, nicht nur den Wissensaustausch zwischen den beiden Partnern zu fördern, sondern perspektivisch auch Arbeitsplätze auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung in der Region Rostock zu schaffen. Die WILO AG entwickelt und vermarktet als global agierender Konzern Pumpen und Pumpensysteme für Heizung, Kälte, Klima, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. WILO ist deswegen an strategischen Partnern im Bereich der Auftragsforschung interessiert.
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14. BIO-Europe 2008 |
Die größte europäische Partnering-Konferenz BIO-Europe wird erneut vom 17. bis 19. November viele der renommiertesten Namen der Biotechnologiebranche in Mannheim und Heidelberg versammeln. Die BIO-Europe ist die bedeutendste Partnering-Konferenz für Unternehmen aus den Bereichen der Biotechnologie und Pharma sowie für institutionelle Unternehmen. Mit 2.300 Delegierten aus 1.300 Unternehmen, 47 Ländern und mehr als 8.700 im Vorfeld geplanten Partnergesprächen, ist die Konferenz die ideale Plattform, um nachhaltig mit Kunden, Multiplikatoren und Entscheidern der Branche in Kontakt zu treten. Das Land Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich als Forschungs- und Technologiestandort auf einem Gemeinschaftsstand mit interessierten Unternehmen auf der diesjährigen Veranstaltung. Eine Reihe der wichtigsten Branchenführer und Entscheidungsträger aus dem Bereich Life Science werden auf der Rhein-Neckar-Megakonferenz anwesend sein, um Technologieentwicklungen und Branchentrends zu diskutieren. Ein zentrales Thema der BIO-Europe ist die Bildung von Partnerschaften auf einem globalisierten Biotechnologiemarkt.
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25. Deutscher Logistikkongress in Berlin
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Unter dem Motto „Werte schaffen – Kulturen verbinden“ findet vom 22. bis 24. Oktober 2008 der 25. Deutsche Logistikkongress in Berlin statt. Vertreter aus verschiedenen Nationen, unter anderem aus den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China, treffen hier zusammen, um Erfahrungen und Wissen auszutauschen und zu diskutieren. Die Vorträge und Diskussionsrunden von praxisorientierten Wissenschaftlern und von Führungskräften aus renommierten Unternehmen werden durch Exkursionen und eine begleitende Fachausstellung ergänzt, sodass der Kongress eine optimale Plattform des Austauschs bietet. Erwartet werden in diesem Jahr insgesamt 220 Aussteller aus den Branchen Logistik/Intralogistik und über 1.500 nationale und internationale Besucher. Auch Rostock Business wird in diesem Jahr wieder vertreten sein und einen eigenen, 18m² großen Messestand zusammen mit der HERO-Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock mbH, der Scandlines Deutschland GmbH, dem Flughafen Rostock-Laage, Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH und Steeger & Gross betreuen. Das Ziel des Messeauftritts ist die Vermarktung der Logistikpotentiale Mecklenburg-Vorpommerns, insbesondere die Generierung von Verkehren via Seehäfen, von multimodalen Verkehrsströmen sowie die Akquisition von Logistikern zum Aufbau von Logistikzentren in Mecklenburg-Vorpommern. | |
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Gründung Logistikinitiative Mecklenburg- Vorpommern |
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Am 1. Oktober 2007 wurde in Schwerin die Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen. Sie verbindet Wirtschaft, Politik und Wissenschaft mit dem Ziel, Mecklenburg-Vorpommern zu einem Logistikstandort von europäischem Format zu entwickeln und die Wertschöpfung im Land zu erhöhen. Die exzellente Lage des Landes an der Boomregion Ostsee, leistungsfähige Häfen und gut ausgebaute, staufreie Hinterlandanbindungen machen Mecklenburg-Vorpommern zu einer Alternative für Warenverkehre im Nord-Süd- und West-Ost-Korridor. Es ist bis 2025 mit jährlichen Steigerungsraten im Seegüterverkehr von etwa sechs Prozent über die Häfen Rostock, Sassnitz/Mukran, Wismar und Stralsund zu rechnen. Mecklenburg-Vorpommern bietet dazu beste Voraussetzungen für den Güterverkehr von und nach Russland, der überproportional wachsen wird. Um die gesetzten Zielstellungen zu verwirklichen, wird sich die Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern auf vier Handlungsfelder konzentrieren: Einheitliches Standortmarketing des Logistikstandortes MV, Unterstützungsleistung für die Qualifizierung des Arbeitskräftepotentials, Informationsplattform, Mitwirkung in nationalen und internationalen Kooperationsstrukturen. Am 13. Juni diesen Jahres wurde der Verein Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V. gegründet und ein regulärer Vorstand gewählt. Im gehören Arno Pöker (Generalbevollmächtigter Deutsche Seereederei GmbH), Dr. Bernd-R. Pahnke (Vizepräsident Business Development DB Schenker), Michael Kremp (Geschäftsführer Seehafen Wismar GmbH), Hans-Georg Bemmann (Vorstand Neubrandenburger Verkehrs AG) und Werner Mielitz (Geschäftsführer Tchibo Logistik GmbH) an. |
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„Kluge Köpfe, die was bewegen"
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Thomas Lipka und Nick Ohlerich, cs.federleicht GmbH
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Vor rund einem Jahr belegten die Diplomanden Thomas Lipka und Nick Ohlerich sowie Prof. Gerhard Scharr von der Fakultät für Maschinenbau der Universität Rostock und Dipl.-Kfm. Tim Ronneberger mit ihrem Spin-Off Projekt „cs. federleicht GmbH“ bei der Venture Sail 2007, die sich an innovative Forscher und Existenzgründer aus Mecklenburg- Vorpommern richtete, den 2. Platz. Die „cs. federleicht GmbH“ ist ein Unternehmen, das sich speziell der Entwicklung und Produktion von Federelementen und artverwandten, innovativen Konstruktionen aus Faser-Kunststoff-Verbunden (FKV) widmet. Diese Werkstoffe ermöglichen die Konstruktion von leistungsfähigen Leichtbau-Strukturen. Aufgrund ihrer hervorragenden mechanischen Eigenschaften (Ermüdungsverhalten, spezifische Festigkeit und Steifigkeit) sind FKV als Federwerkstoff besonders gut geeignet. Das geplante Produktprogramm von cs.federleicht setzt sich neben Federelementen aus einem druckluftlosen Reifen sowie einem modularen Leichtbau-Sattelsystem aus Faser-Kunststoff-Verbunden zusammen. Das zweite Standbein wird das Angebot von Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung für Unternehmen aus dem FKV- Bereich sein. Eine Zusammenarbeit mit der Universität Rostock besteht bereits. Zielmärkte für die Federelemente sind der Maschinen- und Anlagenbau, die Rehatechnikindustrie sowie der Sport- und Freizeitmarkt. Langfristig ist der Markteinstieg für die Luft- und Raumfahrt- sowie Automobil- und Schienenindustrie geplant. Der druckluftlose Reifen wird anfangs für Fahrräder, Rollstühle und Nordic Inliner angeboten.
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SYSGO AG |
Zum 1.Juli 2008 eröffnete die Mainzer Software-Firma SYSGO AG, ein führender Anbieter für Design, Implementierung und Konfiguration von embedded System-Software, im Rostocker Innovations- und Gründerzentrum einen neuen Entwicklungsstandort. Die Niederlassung soll in den nächsten 18 Monaten auf 15 Ingenieure ausgebaut werden. Zu verdanken ist die Ansiedlung des Unternehmens in der Hansestadt vor allem den langjährigen Kontakten zwischen der Universität Rostock, genauer gesagt der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik und dem Unternehmen. Nach einem erneuten Treffen in diesem Jahr wurde die Idee geboren, auch in Rostock einen eigenen Standort zur Zertifizierung von Software zu eröffnen. Ein wichtiges Ziel in der Wirtschaftsförderung der Hansestadt, die Ansiedlung von Luftfahrtunternehmen, wird durch die Niederlassung der SYSGO AG nun wiederbelebt. Damit will die Stadt an die einstige Größe der Luftfahrtindustrie in Rostock am ehemaligen Heinkel-Standort anknüpfen. Mit der Entwicklung und Zertifizierung von Basissoftware für sicherheitskritische Anwendungen in der Flugzeug-, Bahn- und Automobilindustrie passt die SYSGO AG daher genau ins Konzept. Das Unternehmen hat derzeit ca. 80 Mitarbeiter an vier Entwicklungsstandorten in Europa.
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3D CONTECH GmbH & Co. KG |
Die Firma 3D CONTECH GmbH & Co. KG – ein internationaler Ingenieurdienstleister aus der Luft- und Raumfahrtindustrie- eröffnet eine Neugründung in der Hansestadt Rostock. Das Unternehmen, ein Zulieferer für Airbus, bezieht im September Büroräume im Technologiezentrum Rostock-Warnemünde und plant mit zunächst 20 Mitarbeitern vor Ort komplexe Ingenieursdienstleistungen für verschiedene Modelle aus der Airbus Familie abzubilden. Die Schwerpunkte werden dabei die Entwicklung und Konstruktion von Flugzeugbaukomponenten einschließlich deren Berechnung sein. Der Geschäftsführer der 3D CONTECH GmbH & Co. KG, Richard Löblein, benennt vor allem die Nähe Rostocks zu Hamburg, die Verfügbarkeit von qualifizierten Ingenieuren und die unternehmensorientierte Forschungsinfrastruktur der Universität Rostock als die entscheidungsrelevanten Standortvorteile. Es war die enge Zusammenarbeit von Rostock Business, Invest in MV und dem TZW, die das Unternehmen von den Vorzügen der Hansestadt und dem Technologiestandort Rostock-Warnemünde überzeugte und die schnelle Ansiedlung ermöglicht hat. 3D CONTECH ist als Zulieferer seit der Neugründung 1997 unter anderem für Kunden in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, dem Schiff- und dem Maschinenbau tätig. Das inhabergeführte Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern ist in Deutschland unter anderem in Hamburg, Bremen und Kiel mit Niederlassungen vertreten und hat darüber hinaus Standorte in Spanien, Frankreich, Indien und Südafrika.
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Impressum: |
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