Ausgabe 04/09
 
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newsGRUSSWORT

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

newsdie fast 800-jährige Hansestadt Rostock ist bezogen auf ihr Alter nicht mehr jung, aber sie ist dynamisch. Wie das Städteranking 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bestätigt. Unter dem Aspekt Dynamik belegt Rostock unter 50 deutschen Großstädten den siebten Platz. Die Arbeitslosenquote sank im untersuchten Zeitraum 2003 bis 2008 um fünf Prozent, die Wirtschaftsleistung pro Einwohner stieg um 20,1 Prozent. Die Werte liegen deutlich über den Durchschnittswerten im Städteranking von 1,9 Prozent bzw. 13,3 Prozent. Rostock empfiehlt sich einmal mehr als ein attraktiver Wirtschaftsstandort, umso mehr, als dass die 200.000-Einwohner-Stadt nicht mit Millionen-Metropolen wie Hamburg oder Berlin vergleichbar ist. Fernab dieser einzugsstarken urbanen Zentren besitzt Rostock beste Voraussetzungen für eine eigene dynamische Entwicklung, und zwar in enger Kooperation mit der umgebenden Region. Das 1. Nationale Regiopolen-Forum in der Industrie- und Handelskammer zu Rostock (IHK) lotete Ende Oktober mit Kommunalpolitikern aus Deutschland die Entwicklungschancen und - potenziale von Regiopolen aus. Die Hansestadt mit ihrer Universität, dem Flughafen Rostock- Laage, dem Seehafen und einem leistungsfähigen Umland hat es in der Hand, diesen Trend aufzunehmen und erfolgreich zu gestalten. Auf diesem Weg wird es auch gelingen, im Städteranking zum Beispiel beim verfügbaren Einkommen pro Einwohner aus dem unteren Drittel herauszukommen.

Rolf Paarmann
Hauptgeschäftsführer IHK zu Rostock


newsTOP-THEMA
 
Städteranking 2009 – Rostock liegt im Trend
 
newsDas Städteranking 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM in der Wirtschaftswoche hat es bestätigt: Rostock liegt im Trend. Im Vergleich mit 50 deutschen Städten belegt Rostock Platz 37 und verbesserte sich damit um 8 Plätze gegenüber dem Vorjahr. Als Wirtschaftszentrum Nr.1 im Nordosten Deutschlands entwickelt sich Rostock zusehends weiter und schafft damit attraktive Aussichten für seine Bewohner und die Wirtschaft gleichermaßen. Deutlich zeigen sich Rostocks Qualitäten im Dynamikranking der INSM Studie, das die Veränderungen im Zeitraum von 2003 bis 2008 widerspiegelt. Hier schaffte die Hansestadt mit einem hervorragenden 7. Platz den Sprung in die Top 10 und landete damit weit vor den großen Metropolen wie Berlin, Köln oder München. Bei den Softfacts überzeugt Rostock vor allem in den Bereichen Tourismus und Kinderfreundlichkeit: Statistisch verzeichnete die Stadt im letzten Jahr 2,8 Übernachtungen pro Einwohner (Platz 3). In der Kinderbetreuung steht die Hansestadt sogar noch besser da – 53,3% aller Kinder unter drei Jahren werden in einer Kindertagesstätte betreut (im Bundesdurchschnitt sind es nur 17,6%): Platz 2 für Rostock. Auch die Wirtschaft befindet sich in Rostock auf einem guten Kurs. 64,4% aller befragten Unternehmen beurteilen die Stadt als wirtschaftsfreundlich. In der Altersbeschäftigung ist Rostock Spitzenreiter und mit einem sichtbar steigenden Bruttosozialprodukt belegt Rostock in dieser Kategorie einen respektablen sechsten Rang. Die wachsende Attraktivität Rostocks spiegelt sich natürlich auch in den Einwohnerzahlen wider: 2008 verzeichneten wir 11.166 Zuzüge. Insgesamt stiegen die Zahlen im letzten Jahr von 200.413 auf 201.096 Einwohner. Dies alles zeigt: Rostock überzeugt auf ganzer Linie. Das wird auch so bleiben. Im nächsten Jahr erwarten Sie in Rostock wieder spannende Ereignisse und wirtschaftliche Highlights wie „Business meets Hanse Sail“ oder der Immobilientag. Seien Sie dabei – Kommen auch Sie nach Rostock!


Leinen los für die 2. BalticFuture
2. BalticFutureDie Segel der BalticFuture 2010 kommen in Sicht. Vom 4. bis 6. Mai 2010 findet in Rostock die zweite Auflage der internationalen Fachmesse statt. Die Kernthemen der Auftaktmesse, Maritime Zulieferindustrie, Offshore Windenergie und Maritime Logistik werden dabei durch ein weiteres Zukunftsthema, die Meerestechnik, ergänzt. Die internationale Ausrichtung der Messe wurde weiter verstärkt, so ist die polnische Wojewodschaft Westpommern die Partnerregion der BalticFuture 2010. Mit Besuchern und Ausstellern aus dem Baltikum, Skandinavien und Osteuropa ergeben sich auch für die hiesige regionale Wirtschaft zahlreiche neue Kontakte und Anregungen. Der BVMW Bund nutzt das attraktive internationale Umfeld, um am 4. Mai seinen Außenwirtschaftstag im Rahmen der Messe durchzuführen. Die BalticFuture 2010 bietet ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit vertiefenden Workshops und Vorträgen. Eine Online-Kontaktbörse wird die Planung von Gesprächsterminen mit Ausstellern und Fachleuten optimieren. Zur Ergänzung des Messeschwerpunktes Offshore Windenergie wird der Verein Wind Energy Network Rostock e.V. einen Branchentag veranstalten. Weitere Infos zur Messe finden sich unter www.baltic-future.com.


Präsentation auf dem Windenergieabend in Stuttgart
Windenergieabend in StuttgartDie Entwicklung der Windenergie in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Sie ist nicht nur einer der bedeutendsten regenerativen Energieträger in Deutschland, sondern auch eine der Wachstumsbranchen. Durch die zunehmende weltweite Nutzung der Windenergie und Erschließung der Offshore-Windkraft eröffnen sich neue Absatzchancen, von denen die Unternehmen profitieren können. Mit dem 1. Branchenabend unter dem Titel „WindEnergy – Vernetzung von Nord-Süd für mehr regionale Wertschöpfung“ sollen zum ersten Mal baden-württembergische Unternehmen mit Windenergieunternehmen aus MV zusammengeführt werden, um Geschäftskontakte auszubauen bzw. zu pflegen sowie Wachstumsperspektiven aufzeigen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 28. Januar 2010 zwischen 18:00 und 22:00 Uhr im Steigenberger Graf Zeppelin in Stuttgart statt. Die Windenergieindustrie in MV ist im Aufwind. Zur Bündelung der Potentiale der Windenergiebranche wurde im Jahr 2004 der WindEnergy Network Rostock e.V. gegründet. Das Netzwerk, bestehend aus momentan ca. 50 Mitgliedern, ist eine Plattform der gesamten Wertschöpfungskette und setzt sich aktiv für die stärkere Vernetzung der ansässigen Unternehmen mit überregionalen Partnern aus der Windenergie-Industrie ein. Weitere Informationen finden Sie unter www.wind-energy-network.de


Wer besser präsentiert, verkauft auch besser!
InfoMit Rostock Expansion, Offshore Energies, Rostock Professionals, Business meets Hanse Sail oder dem Rostock Business Club hat Rostock Business modernste Instrumente des Marketings gemeinsam mit Verbänden und Unternehmen für Rostock entwickelt. Zahlreiche Firmen wurden von Rostock Business in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum angesprochen. Viele Unternehmen haben sich vor Ort von den Qualitäten der Hansestadt direkt überzeugt. Um auch künftig die Kommunikationsziele zu erreichen, hat Rostock Business mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern ein crossmediales Kommunikations- und Informations-Tool entwickelt. Diese Multimediaanwendung stellt eine neue Stufe der Wahrnehmung dar, die Emotionen und Sinne gleichermaßen anspricht. Damit lassen sich die Standortvorteile der Wirtschaftsregion Rostock übersichtlich und anschaulich darstellen - ein Wettbewerbsvorteil der Vertrauen schafft. Dabei wird auf die spezifischen Qualitäten des Landes gesetzt: die Drehkreuzfunktion im Ostseeraum, die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft, die vielfältige kulturelle Szene, die Attraktivität für Touristen, aber auch für Kongressund Messebesucher und nicht zuletzt die leistungsfähige Infrastruktur. Rostock und MV proaktiv als dynamischen Standort für deutsche und ausländische Investitionen zu positionieren und zu vermarkten, ist die Intention dieser Multimediaanwendung. Leichtverständlich und modular aufgebaut und dabei jederzeit aktualisierbar können selbst komplexe Inhalte transparent und überzeugend dargestellt werden. Information und Entertainment zugleich für 100% Aufmerksamkeit. Das betrifft sowohl die allgemeinen Standortvorteile, eine detaillierte Präsentation der zu vermarktenden Gewerbeflächen, die Einbindung der Softfacts (z.B. das Kulturangebot, Wohn-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten) bis hin zu den aktuellen soziodemografischen Zahlen und Fakten. Durch die Einbindung der Unternehmensdarstellung in die Gesamtpräsentation der Region, entsteht ein beträchtlicher Mehrwert für die Stadt und für ihre Wirtschaft. Die Präsentation ist ab sofort auf unserer Homepage unter www.rostock-business.com abrufbar.


„Kluge Köpfe, die was bewegen"
Philipp Julian Köster, Diplom-Biologe und Doktorand am Lehrstuhl für Biophysik der Uni Rostock

Philipp Julian KösterPhilipp Julian Köster, Diplom-Biologe und Doktorand am Lehrstuhl für Biophysik der Universität Rostock, gehört zu den neuen Preisträgern des „GOBio“-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Der Wettbewerb fördert Forscherteams aus Bereichen der Biotechnologie, die mit einem innovativen und markfähigen Produkt in die Existenzgründung gehen wollen. Die sechs Preisträger dieses Jahres werden mit insgesamt 14 Millionen Euro gefördert. Köster und sein insgesamt 9-köpfiges Team arbeiten zusammen mit ihren Partnern an der Uni Rostock an der Weiterentwicklung einer patentierten Methode zur Membranpotenzialmessung von Zellen, die auf speziellen Mikronadelchips aufwachsen. Für das zunächst 3-jährige Projekt-Phase I stehen dem Team bis zu 2,6 Millionen Euro zur Verfügung. Das daraus resultierende Produkt, das automatisierte Chipsystem PoreGenic®, dient sowohl der Membrankanal-Analytik an der Zelle und der Stimulation der Zellen als auch der Aufzeichnung von elektrischen Biosignalen außerhalb der Zelle (z.B. von Herzmuskelzellen). Am Ziel steht für Philipp Köster die Marktreife des Produktes. Darüberhinaus möchte er zusammen mit Dipl.-Ing. Carsten Tautorat, mit dem er im Sommer 2009 den 2. Preis des Ideen-Wettbewerbes der Universität Rostock gewonnen hat, die geplante PoreGenic AG in Rostock ausgründen. Das Team könnte die Branche der bioanalytischen Technik aus der Region Rostock heraus revolutionieren.

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Diehl Aerospace stärkt Entwicklungszentrum in Rostock
Diehl AerospaceDie Luftfahrtbranche weltweit stagniert. Die Bestellungen der Airlines verharren auf einem sehr niedrigen Niveau, trotz intensiver Anstrengungen der Hersteller wie Boeing und Airbus, die um Aufträge ringen. Dennoch besteht ein nachhaltig hoher Bedarf an Entwicklungskapazitäten in der Branche. Bereits 2006 hat sich der Konzern Diehl Aerospace für Rostock als Standort seines Entwicklungszentrums entschieden. Das Gemeinschaftsunternehmen aus Diehl und Thales produziert seit Jahren erfolgreich im Bereich der Luftfahrtausrüstung und stellt spezifische Systemlösungen von der Kabine bis zum Cockpit. Diehl gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Avionikund Kabinenlösungen. Im Rostocker Entwicklungszentrum wurden unter anderem Teile für die Produktion des Airbus A380, darunter eine neuartige Türsteuerung, entwickelt. Der Erfolg spricht für sich: Diehl vergrößert seine Kapazitäten in Rostock und stellt 8 hochqualifizierte Mitarbeiter zusätzlich ein, um der Branche auch weiterhin Lösungen und Produkte auf höchstem Niveau zu liefern. Diehl Aerospace ist einer von vier Teilkonzernen der Diehl Stiftung & Co. KG und fasst alle Luftfahrt-Aktivitäten der Diehl-Gruppe zusammen.


ivetra Spedition
ivetra SpeditionDie Firma ivetra GmbH, 1989 in Remscheid gegründet, ist eine namhafte Spedition im Bereich kundenspezifischer Transport- und Logistik-Lösungen. Im November 2009 eröffnete Ivetra eine Niederlassung in Rostock. Perspektivisch werden 11 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Spedition bietet umfangreiche Leistungen in den Bereichen nationale/internationale LKW-, Schwer- und Spezialtransporte, Kurier- und Sonderfahrten, Seeverkehre, konventionelle Verschiffungen, Projektverschiffungen sowie individuelle Lager-, Logistik- und Distributionslösungen. Vor diesem Hintergrund wurde u.a. eine Kooperationsvereinbarung mit der NORDEX Energy GmbH geschlossen, wobei ivetra die Produktionslogistik für NORDEX übernimmt. In der ca. 5.250 m2 großen Halle in Marienehe können Schwergutkomponenten bis zu einem Gewicht von 90 Tonnen gelagert und kommissioniert werden. Ivetra übernimmt dabei die Wartung, Instandhaltung sowie die Qualitätskontrolle der Komponenten. Derzeit beschäftigt das Unternehmen insgesamt 42 Mitarbeiter bei einem jährlichen Umsatz von EUR 10 Millionen.


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