Ausgabe 01/10 
Rostock Business Newsletter Ausgabe 01/10
www.rostock-business.de info@rostock-business.de • Business-Hotline:(0381) 377 19- 0 • Erscheinungsweise: vierteljährlich

GRUSSWORT

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Hans-Jörg Scheliga - Vorsitzender des Aufsichtsrates Rostock Business in der Hansestadt sind die Qualität und Vielfalt des Wirtschaftslebens, die Lebendigkeit sowie Dynamik sehr ausgeprägt. Es ist gelungen, Rostock zu einem modernen, innovativen und zukunftsweisenden Wirtschaftsstandort auszubauen, der gleichzeitig die traditionelle hanseatische Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht lässt. Mit profilbildenden Clusterstrategien in der Windenergieindustrie, der maritimen Wirtschaft, in der Life Science Branche oder der Luft- und Raumfahrtindustrie wurden wichtige Zukunftsfelder zu Schwerpunkten der Wirtschaftsförderung. Unternehmer finden hier ein ideales Umfeld und in Rostock Business einen einheitlichen Ansprechpartner für ihre Belange. Eine innovative Idee fördern, dem Unternehmen eine passende Gewerbefläche bieten sowie in Zusammenarbeit mit Partnern eine Finanzierungslösung erarbeiten, diese Prozesse laufen hier optimiert Hand in Hand. Rostock Business ist ein starkes Bindeglied zwischen Wirtschaft und Verwaltung und nutzt die vorhandenen Netzwerke, um Kompetenzen zusammenzuführen und an gemeinsamen Zukunftsprojekten zu arbeiten. Ich freue mich, in meiner neuen Rolle als Vorsitzender des Aufsichtsrats bei Rostock Business die Geschicke der Wirtschaftsförderung künftig mitlenken zu dürfen. Der Ehrgeiz, die Besten und Schnellsten zu sein, sollte uns dabei antreiben. Dies ist ein Vorteil, der genutzt werden muss, um kluge Wirtschaftsförderung zu betreiben.


Hans-Jörg Scheliga
Vorsitzender des Aufsichtsrats Rostock Business


TOP-THEMA
 
Ausblick 2010: Ansiedlungen schaffen 150 neue Arbeitsplätze
 
Ausblick 2010: Ansiedlungen schaffen 150 neue Arbeitsplätze Die aktuelle Wirtschaftslage hat sich 2009 auch auf die Arbeit der Wirtschaftsförderung ausgewirkt. Besonders der Strukturwandel bei den Werften und den betroffenen Zulieferern machten dies deutlich. Gleichzeitig konnte die Hansestadt durch ihren starken Fokus auf Wachstumsindustrien wie regenerative Energien ihre Attraktivität gegenüber neuen Investoren weiter erhöhen. Grund genug eine positive Bilanz zu ziehen, denn die Windenergie trug im Jahr 2009 besonders kräftig zur Wertschöpfung in der Hansestadt bei: Nordex expandiert, e.n.o. energy baut, EnBW investiert in Baltic 1.

Mit dem koreanischen Windenergieunternehmen Hyosung, der Pilot Training Network GmbH (Tochtergesellschaft der Lufthansa Flight Training GmbH), dem Telemarketing-Dienstleister SDT GmbH, der pro.mara GmbH sowie den Dienstleistungsunternehmen Masteracoustic GmbH und der Kampen GmbH werden in der Hansestadt perspektivisch bis zu 150 neue Arbeitsplätze mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,3 Mio. EUR entstehen. Aber auch Bestandsunternehmen wie die S&N Datentechnik GmbH, L&S Sicherheitstechnik GmbH, Suzlon GmbH oder die Oehm und Rehbein GmbH wurden durch Rostock Business intensiv bei der Realisierung ihrer Expansionspläne begleitet. Insgesamt wurden im Jahr 2009 über 200 Firmen durch Rostock Business betreut. Auch für 2010 stehen zahlreiche Projekte mit breiter Vielfalt an. Besonders die Branchen Windenergie und Maritime Industrie stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Rostock Business wird 2010 zudem internationaler. Anfang des Jahres erhielt die Wirtschaftsförderung im EU-Programm „Region Südliche Ostsee" den Zuschlag für das Projekt „South Baltic Offer". So lässt sich für das noch junge Jahr 2010 ein zwar vorsichtiger aber durchaus positiver Ausblick wagen. Als Zielstellung steht für Rostock Business, die geplanten Vorhaben mit aller Kraft auch in diesem Jahr entschlossen anzugehen und die Hansestadt Rostock durch konsequente und kontinuierliche Arbeit weiter als wirtschaftlichen Leuchtturm zu etablieren.


8. Immobilientag: Grün – Intelligent – Bezahlbar
Rostock Expansion Ökologische Nachhaltigkeit steht seit Langem im Fokus von Politik und Wirtschaft. Die alternativen Energien boomen und so sieht sich auch die Baubranche vor der Herausforderung, diesen wachsenden Markt zu bedienen. „Die Immobilie von morgen – grün, intelligent, bezahlbar?“ lautet daher das Thema des diesjährigen Immobilientages der Hansestadt Rostock. Am 21. April, von 8.30 bis 16.00 Uhr im Radisson Blu Hotel Rostock, präsentiert sich die hiesige Immobilienwirtschaft bereits zum 8. Mal und informiert über aktuelle Projekte und Entwicklungen in der Hansestadt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht die neue, ökologische Bauweise der Zukunft aber auch die Situation der Branche nach der Krise.

Zudem stellt die Stadt und Regionalplanung PartnG das Rostocker Zukunftsprojekt „Friedrich-Franz Bahnhof“ vor. Abschließend bietet die Podiumsdiskussion Green Building: Im Spannungsfeld zwischen Image, Kosten, Nutzbarkeit und Finanzierung“ Platz für anregende Impulse. Während der gesamten Veranstaltung besteht die Möglichkeit, direkt mit Ausstellern und Experten in Kontakt zu treten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rostockexpansion.de


Neues EU-Projekt fördert Offshore-Industrie
South Baltic Programme Offshore-Windenergie ist das aktuelle Topthema der Wirtschaft und vielleicht die Industrie der Zukunft. Auch unsere Region macht sich bereit, diesen aufstrebenden Markt zu erobern. Zur Zeit entstehen vor unserer Küste mit Baltic 1 und Kriegers Flak die ersten deutschen Offshore-Windparks in der Ostsee. Baltic 1 soll planmäßig noch Ende dieses Jahres ans Netz gehen. Mit South Baltic OFFshore Wind Energy Regions wird diese Entwicklung nun auch auf internationale Füße gestellt. Das Projekt wird mit 2 Mio. Euro im Rahmen des Interreg IVA Programms „Südliche Ostsee“ von der EU gefördert und durch Rostock Business als Lead Partner koordiniert. Projektziel ist es, den Durchbruch von Offshore Windkraft in der Ostsee zu unterstützen. Dazu gehören gezielte Maßnahmen für eine höhere Akzeptanz und Wahrnehmung in der Gesellschaft, eine Verstärkung der Beteiligung der Unternehmen an der Wertschöpfungskette und die Konzeption spezifischer Ausbildungs- und Qualifizierungskurse. Grundlage für die Aktivitäten bildet ein internationales Netzwerk von Anrainerstaaten der südlichen Ostsee. South Baltic OFFER fungiert dabei als Mittler zwischen den offshoreerfahrenen Ländern wie Dänemark und Schweden und den Markteinsteigern wie der deutschen Ostseeküste, Polen oder Litauen.


Ideenwettbewerb der Uni Rostock: Unternehmer gesucht!
Universität RostockTraditio et Innovatio Angefangen hat alles 2006, als im Gründerbüro der Universität Rostock der hausinterne Ideenwettbewerb aus der Taufe gehoben wurde. Studierende und Forschende der Universität waren aufgerufen, ihre Geschäftsideen einer Jury zu präsentieren. Seither hat der Wettbewerb mehr als 50 hochkarätige Ideen aufgespürt und mehr als 10 Wissenschaftler und Studierende in die Wirtschaft katapultiert. Der Ideenwettbewerb bietet kreativen Köpfen die einzigartige Gelegenheit, ihre Ideen auf den Prüfstand zu stellen, ohne dabei ein wirtschaftliches Risiko einzugehen. Zudem winken attraktive Prämien in Höhe von insgesamt 36.000,- EUR. Ziel des Wettbewerbes ist es, dass Studenten, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter über ihre Zukunft als Unternehmensführer nachdenken und als Gründer Arbeitsplätze in MV schaffen.

In diesem Jahr können nun erstmals in der Kategorie Studierende Ideen aus der regionalen Wirtschaft eingereicht werden. Diese werden durch ein hoch motiviertes Team von Studierenden weiterentwickelt, wobei der Ideen gebende Unternehmer den Prozess bis zur Geschäftsgründung als Mentor begleitet. Dadurch werden Geschäftsideen, die nicht unmittelbar zum Portfolio des Unternehmers zählen oder aus Zeitmangel nicht umgesetzt werden können, durch zukünftige Absolventen der Universität Rostock realisiert und tragen zur Förderung der regionalen Wirtschaft bei. Das Gründerbüro der Universität Rostock und der Lehrstuhl für Gründungslehre begleiten in dem Wettbewerbszeitraum von April bis Juni 2010 die Studierendenteams. Darüber hinaus wird ein geeigneter Ansprechpartner aus der Wissenschaft vermittelt. Die Teilnahme funktioniert schnell und unkompliziert. Wenn Sie als Unternehmer eine Idee haben, die Sie selbst aufgrund Zeitmangels nicht umsetzen können, dann wenden Sie sich an das Gründerbüro der Universität Rostock in Form einer kurzen Ideenskizze. Hier wird Ihre Idee an kreative Studierende vermittelt, die Interesse haben, diese in eine Geschäftsidee umzusetzen. Meldefrist ist der 31. März 2010. Nähere Auskünfte erteilt das Gründerbüro unter (0381) 498-1235 bzw. schreiben Sie eine Email an gruenderbuero@uni-rostock.de.


„Kluge Köpfe, die was bewegen"
Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock
Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock Professor Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, wurde am 22. März dieses Jahres eine besondere Ehre zu Teil. Auf der Wissenschaftsgala des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) wird ihm in feierlicher Runde der Preis „Rektor des Jahres“ verliehen. Der DHV vertritt bereits seit über 50 Jahren die hochschulpolitischen Interessen gegenüber dem Staat. Jährlich werden die Mitglieder dazu aufgerufen, die Fähigkeiten des Rektors ihrer jeweiligen Hochschule einzuschätzen. Bewertet werden unter anderem Führungsstil, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungskraft aber auch soziale Kompetenzen wie der Umgang mit Mitarbeitern und Studenten.Professor Schareck erhielt von seiner Belegschaft die besten Noten. Eine Rolle dürfte dabei auch sein außerordentliches Engagement, die Uni Rostock international stärker zu positionieren und sie mit der Wirtschaft zu vernetzen, gespielt haben. So setzt sich Schareck für die Realisierung des „Welcome Centers“ für internationale Studenten und (Nachwuchs-) Wissenschaftler ein und zeigt große Bereitschaft in der Zusammenarbeit mit wirtschaftlichen Institutionen, so z.B. mit dem Rostocker Unternehmerverband. Professor Schareck, der sein Amt als Rektor erst seit einem Jahr bekleidet, verschafft der Wahrnehmung der Universität Rostock mit dieser Ehrung einen weiteren positiven Impuls und setzt damit Maßstäbe in der Hochschulpolitik.


Erweitert! - Rostock expandiert!


SUZLON Energy GmbH
SUZLON Energy GmbHDer indische Windkraftanlagen-Hersteller Suzlon Ltd. ist seit seiner Gründung 1995 auf insgesamt 14.500 Mitarbeiter angewachsen und gehört weltweit zu den Marktführern. Die Tochterfirma Suzlon Energy GmbH ist bereits seit Ende der neunziger Jahre mit einem Großteil ihrer Mitarbeiter in Rostock ansässig. Speziell der Bereich Forschung und Entwicklung wird am Standort Rostock vorangetrieben. So umfasst der Leistungsbereich neben der allgemeinen Konstruktion von Windkraftanlagen auch Systemsimulationen, Lastenberechnungen, Dokumentationen sowie die Entwicklung von Kontrollsystemen und Netzanschlüssen. Bisher war Suzlon mit zwei Büros, in der Doberanerstraße und in der August-Bebel-Straße, in Rostock vertreten. Aufgrund der guten Auftragslage speziell im Offshore-Bereich kann sich der Konzern nun sowohl personell als auch räumlich vergrößern. Die ehemalige Schiffbauhalle 245 wird saniert und durch einen 2-geschossigen Aufbau komplettiert. Hier entstehen auf 3800 m² Büroflächen, die dem angestrebten Wachstum des Unternehmens von derzeit 110 auf 160 Mitarbeiter gerecht werden. Die Planung des Projektes übernimmt das Architekturbüro Pilote und die Umsetzung erfolgt durch Rostocker Firmen. Einzug soll in der zweiten Jahreshälfte 2010 sein.


Oehm und Rehbein GmbH
Oehm und Rehbein GmbHDie Firma Oehm und Rehbein GmbH steht seit 1991 für hochwertige medizinische Systemlösungen. Röntgentechnik und digitale Röntgensysteme für den humanmedizinischen und den veterinärmedizinischen Bereich gehören zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. Darüber hinaus umfasst das Angebot Bildverarbeitungslösungen, Software- und EDV Lösungen, digitale Archivsysteme sowie Beratungen, Schulungen und Serviceinstallationen. Das Unternehmen agiert bereits seit einigen Jahren erfolgreich in Rostock und hat sich für einen Neubau der Firmenzentrale am Standort entschieden. Im Februar war Baubeginn auf dem Gelände der ehemaligen Neptun Werft. Auf 3.500 m² entsteht ein 5-geschossiger Neubau, in dem auch ca. 10 neue Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz finden werden. Oehm und Rehbein reagiert damit auf den wachsenden Markt und die Anforderungen in der Medizintechnik. Das Unternehmen hat mittlerweile über 5.000 installierte Arbeitsplätze weltweit und arbeitet international mit mehr als 40 Händlern zusammen.


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