Deutsches RegioPole-Netzwerk / Lenkungsausschuss tagt in Trier

Der 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski übergibt den Vorsitz an den Oberbürgermeister von Trier Wolfram Leibe

 

Am 21. Juni 2018 trafen sich die Vertreterin und die Vertreter des Deutschen RegioPole-Netzwerks zu einer Sitzung des Lenkungsausschusses in Trier (Bild: v. l.: Stadt Paderborn: Bürgermeister Michael Dreier, Stadt Trier: Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Stadt Bielefeld: 1. Beigeordnete Anja Ritschel, Hanse- und Universitätsstadt Rostock: 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski und Stadt Siegen: 1. Beigeordneter, Wolfgang Cavelius).

Herr Dr. Müller-von Wrycz Rekowski sagte im Nachgang über das konstruktive Treffen: „Die Mitglieder des Netzwerkes sind sich über die Notwendigkeit des Regiopole-Konzeptes einig und auch darin, dass ein institutioneller Ordnungsrahmen geschaffen werden muss, um die Sichtbarkeit der Regiopolen zu verstärken.“

Um diesem Vorhaben auf nationaler und politischer Ebene nachzukommen und dem Konzept der Regiopolen weiteren Nachdruck zu verleihen, soll auf Einladung des Deutschen RegioPole-Netzwerkes im Frühjahr 2019 eine Informationsveranstaltung im Deutschen Bundestag zum Stand der Regiopolen in Deutschland stattfinden. Des Weiteren hat das Deutsche RegioPole-Netzwerk beschlossen eine gemeinsame Untersuchung zur Bedeutung von Regiopolen im System zentraler Orte durchzuführen.

Dem Deutschen Regiopole Netzwerk, das 2016 auf Initiative der Städte Rostock und Trier in Berlin gegründet wurde, gehören derzeit die sechs Städte Bielefeld, Paderborn, Siegen, Erfurt, Rostock und Trier an. Weitere Städte haben ihr Interesse bekundet dem Deutschen RegioPole-Netzwerk beizutreten. Auch wollen die Vertreter des Deutschen RegioPole-Netzwerkes aktiv auf weitere potenzielle Regiopolestädte zugehen.

Den Vorsitz hatte bislang die Hanse- und Universitätsstadt Rostock inne, ab dem 01.07.2018 bis 31.12.2019 übernimmt nun die Stadt Trier diese Funktion. Damit verbunden ist auch die Steuerung des bundesweiten Netzwerkes durch das zentrale Regiopole Büro. Oberbürgermeister Leibe dankte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und der Geschäftsstelle der Regiopolregion Rostock für die geleistete Arbeit im Sinn des Netzwerks.

Unter Regiopolen versteht man kleinere Großstädte außerhalb von Metropolregionen, die für ihr jeweiliges Umland weit über die Funktionen eines Oberzentrums hinaus als Wachstumsmotoren fungieren und Entlastungsfunktionen für Metropolen übernehmen können. Aus diesem Grund sind Regiopolen heute und in Zukunft für die Entwicklung ihrer jeweiligen Standortregionen und darüber hinaus von besonderer Bedeutung.

Die Netzwerkpartner streben eine Anerkennung von Regiopolen als Innovations- und Wachstumsregionen sowie eine Etablierung als zusätzliche Raumkategorie im Rahmen der Bundesraumordnungspolitik sowie der Landes- und Regionalentwicklung an.

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