Rostock Business

Partner finden - Partner binden - Impulse setzen

Im Rahmen unterschiedlicher EU-Projekte vermittelt Rostock Business Unternehmer verschiedenster Länder zu Geschäften nach Rostock. Die Projektinhalte orientieren sich dabei am Standortprofil der Hanse- und Universitätsstadt. Ein wichtiger Baustein für die Hansestadt als aktiver Teil der europäischen Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft.

Circular South Baltic

Im Mittelpunkt des Circular South Baltic Projekts steht die Förderung eines umweltfreundlichen Wandels in der Bauwirtschaft, der sowohl der Umwelt als auch der regionalen Wettbewerbsfähigkeit zugute kommt. Durch die Förderung von Innovation und grenzüberschreitender Zusammenarbeit sollen die Umweltauswirkungen des Sektors verringert und die Unternehmen bei der Einführung nachhaltiger Praktiken unterstützt werden. 

Das Projekt wird ein transnationales Netzwerk von KMU, Experten und Interessenvertretern schaffen, um Kreislauflösungen zu entwickeln und den Weg für eine nachhaltigere und wettbewerbsfähigere Bauindustrie im südlichen Ostseeraum zu ebnen. Circular South Baltic wird durch das Interreg South Baltic Programm kofinanziert. 

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Ihr Ansprechpartner

Gert Proba

Prokurist
Bereichsleiter Bestandsentwicklung

+49 381 37719-15
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Das Projekt steht KMUs und Interessenvertretern aus dem Baugewerbe offen, die sich für einen umweltfreundlichen Übergang einsetzen. Dazu gehören Unternehmen, die bereits mit Kreislauflösungen arbeiten oder daran interessiert sind, wie z. B. die Wiederverwendung und das Recycling von Baumaterialien, sowie Unternehmen, die nachhaltige Bauprozesse oder Materialien entwickeln. 

Die Projektwebsite finden Sie hier.

ShipCycle

ShipCycle begegnet der Herausforderung, ausgediente Schiffe in der Ostseeregion sicher, nachhaltig und im Sinne der Kreislaufwirtschaft zurückzubauen. Derzeit werden viele Schiffe zur Verschrottung außerhalb Europas gebracht, wo dies häufig unter Bedingungen erfolgt, die sowohl Arbeitnehmer als auch die Umwelt belasten. Gleichzeitig verlangen EU-Vorschriften den Einsatz zertifizierter Recyclinganlagen, doch die entsprechenden Kapazitäten in der Region sind bislang gering und zersplittert.

Unser Projekt richtet sich an lokale und regionale Behörden, Hafenbetreiber, Wirtschaftsförderungsorganisationen sowie Unternehmen der maritimen Wirtschaft. Diese Akteure können eine zentrale Rolle beim Aufbau eines zirkulären Marktes für das Schiffsrecycling übernehmen. Allerdings fehlt ihnen derzeit ein umfassender Überblick über vorhandene Kapazitäten, klare politische Leitlinien sowie Möglichkeiten zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Hemmnisse sind insbesondere die höheren Kosten gegenüber der Verschrottung in Drittländern, Unsicherheiten bezüglich künftiger Regulierungsvorgaben sowie ein begrenztes Bewusstsein dafür, wie die unterschiedlichen Stärken der Ostseeanrainerstaaten zu einer gemeinsamen Lösung zusammengeführt werden können.

Das zweijährige EU-Projekt wird von einem transnationalen Konsortium aus Deutschland, Dänemark und Polen umgesetzt. Die Partner bündeln Kompetenzen aus Wirtschaftsförderung, maritimer Industrie, Clusterarbeit und Unternehmensnetzwerken. Rostock Business übernimmt die Leitung des Arbeitspakets „Knowledge Base & Ecosystem Mapping“. Weitere Kernpartner sind Danske Maritime, verantwortlich für Politikdialog und Sensibilisierung relevanter Entscheidungsträger, Business Lolland-Falster für die grenzüberschreitende Einbindung von Unternehmen sowie der Baltic Sea and Space Cluster, der die Entwicklung der gemeinsamen Handlungsempfehlungen und der strategischen Roadmap koordiniert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer gemeinsamen Wissensgrundlage über Akteure, Infrastrukturen, Kompetenzen und Wertschöpfungsketten des Schiffsrecyclings in der Ostseeregion. Dazu werden Stakeholder-Interviews mit Unternehmen, Verbänden und Behörden durchgeführt, Vor-Ort-Besuche organisiert, bestehende Studien und Daten ausgewertet sowie die Erkenntnisse der Projektpartner zusammengeführt. Die Ergebnisse fließen kontinuierlich in ein dynamisches Ecosystem Mapping ein, das während der gesamten Projektlaufzeit fortgeschrieben wird.

ShipCycle trägt dazu bei, bestehende Barrieren zu überwinden, indem relevante Akteure vernetzt, politische Dialoge angestoßen und Unternehmen durch internationale Delegationsreisen, Fachveranstaltungen und Austauschformate aktiv eingebunden werden. Dadurch werden grenzüberschreitende Wertschöpfungsketten sichtbar gemacht und neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Häfen, Werften, Recyclingbetrieben und Dienstleistern geschaffen. Zentrales Projektergebnis wird eine gemeinsame strategische Roadmap für ein kreislauforientiertes Schiffsrecycling in der Ostseeregion sein. Diese basiert auf den im Projekt gewonnenen Erkenntnissen und wird durch konkrete politische Handlungsempfehlungen ergänzt. Die Wirkung reicht dabei weit über die unmittelbaren Projektpartner hinaus: Hafenregionen profitieren von neuen nachhaltigen Beschäftigungsmöglichkeiten, die maritime Industrie erhält besseren Zugang zu wiederverwertbaren Rohstoffen und Komponenten, und die Gesellschaft insgesamt profitiert von geringeren Umweltbelastungen sowie einer stärkeren europäischen Kreislaufwirtschaft.

Unternehmen, Institutionen und weitere Interessierte, die sich über das Projekt informieren oder aktiv einbringen möchten, können sich gerne an unseren Kollegen Gert Proba wenden.

Netzwerke für die Wirtschaft

Neben EU-Projekten bietet ihnen Rostock Business die Möglichkeit, sich an regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken und Veranstaltungen zu beteiligen. Wir initiieren, koordinieren und moderieren gern in ihrem Sinne.
 

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